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Film

Nach jahrelanger Produktionszeit (Vorproduktion, Produktion, Postproduktion) ist „Seidene Stille“ endlich fertig!

Falls Sie Fragen haben, schreiben Sie uns.

Viele Grüße

das Seidene-Stille-Team

Nachdem die aktuelle Version auf dem Jugendfilmfestival gezeigt wurde, hat auf der feierlichen Preisverleihung die Fachjury aus Film, Fernsehen, Politik und Pädagogik unserem Film eine lobende Erwähnung ausgesprochen!

LOBENDE ERWÄHNUNG DER FACHJURY

Der Titel des Films, so vermuten wir, geht auf das Gedicht Die Stille von Rainer Maria Rilke zurück. Erzählt wird die poetische und zerbrechliche Liebesgeschichte eines gehörlosen Pärchens zueinander und zu sich selbst. Eine so diffizile Liebesgeschichte einem gehörlosen, wie einem hörenden Publikum nahe bringen zu wollen, allein dazu gehört schon sehr viel Mut, denn man begibt sich auf eine sehr sensible Gratwanderung und braucht dennoch Mut zum Experiment, Dass dieses Experiment mit einem gemischten Team aus Hörenden und Gehörlosen Künstlern gewagt wurde, allein dafür gebührt schon ein großes Lob.
Christian Brüggemann findet mit seinem Kamerateam fantastisch ausgeleuchtete Bilder, die für die große Leinwand wie geschaffen sind. Das gezielt eingesetzte Sounddesign zwischen Stille, Geräuschen und Musik verstärkt diese Bilder und die besondere Erzählsprache des Films.
Auch die Schauspieler Kassandra Wedel und Rafael-Evitan Grombelka, die Stimmungen, Gefühle und unterschiedliche Charakterzüge allein durch Gebärdensprache, Gesten, Mimik und Blicke darstellen, sind bei dem Film sehr überzeugend.
Dem Regisseur Christian Brüggemann und seinem gesamten Filmteam gratulieren wir sehr herzlich und wünschen für weitere Filmprojekte viel Glück und Erfolg.

Ich freue mich sehr über dieses Lob & hoffe auf weitere Erfolge beim Publikum & bei den Jurys…

Schöne Grüße…

„Seidene Stille“ ist zwar noch nicht ganz fertig, aber trotzdem laufen wir bereits auf dem ersten Filmfestival… wie kann das sein?… ganz einfach… wir haben die erste Filmfassung vom 26. November 2008 an das mittelfränkische Jugendfilmfestival geschickt & vereinbart, diese Fassung gegen den director’s cut auszutauschen…

Letzte Woche kam dann die frohe Botschaft: „Seidene Stille“ ist für das Festival ausgewählt worden!!!

Das Festival findet in Nürnberg vom 13.-15. März 2009 statt…

Weitere Informationen gibt es unter…

http://www.parabol.de/filmfest/index.php

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Schöne Grüße…

dann ist der director’s cut von „Seidene Stille“ fertig… die letzten Wochen standen ganz im Zeichen des Schnittes, der weiteren Organisation & vielem mehr… in den nächsten Tagen sollte der Schnitt fertig gestellt werden… dann werden noch das Sounddesign & die Musik an den neuen Schnitt angepaßt… wir halten euch weiter auf dem laufenden…

macht es gut, bleibt uns gewogen & bis bald…

Wir sind noch da…

Hallo zusammen,

nach langer Abwesenheit auf unserem Blog sind wir wieder da. Wegen der vielen Schwierigkeiten in der Postproduktion ist endlich zum 26.11.2008 eine erste Filmfassung erstellt worden, die im kleinen Kreis bereits präsentiert wurde. Mit ein wenig Abstand arbeiten wir nun fleißig an dem finalen director’s cut. Wir hoffen, daß der Film allen Erwartungen gerecht wird und bald endlich für alle zu sehen sein wird.

Das Team von „Seidene Stille“ wünscht allen frohe Weihnachten.

Mit einer Verzögerung von ca. 1,5 Wochen beginnt heute die vorletzte Etappe auf unserer Zielgeraden: Der Schnitt von „Seidene Stille“!

Die Gründe für unsere unfreiwillige Verschiebung ist ein spontaner Cutter-Absprung, ein kaputter Schnitt-IMac und die Suche nach Ersatz für beide.

Nun steht es aber fest: Shona Donaldson (Cutterin aus Edinburgh / Hamburg) und Angela Tippel (Cutterin aus Hamburg) machen sich ab heute ans Werk alle Ideen und Bilder zusammen zu fügen. Shona wird die handwerkliche Seite, Angela mit ihrer Erfahrung als Spielfilm-Schnittassistentin die dramaturgische Seite des Cutter-Teams. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Der Schnitt kann durch die Hilfe von MStore-Kiel, die uns für eine Woche vom Schnitt ein macbook pro für FinalCut stellen, starten. Ganz herzlichen Dank für die spontane und extrem tolle Unterstützung, ohne die unsere Ziele wohl vollständig außer Sichtweite gerückt wären.

Wir halten euch auf dem Laufenden.

– Seidene Stille –

Liebe Neugierigen,

nein, „Seidene Stille“ ist nicht in der Versenkung verschwunden. Wir sind nach wie vor unter Hochdruck an der Arbeit.

Die letzte Woche wurde fleißig mit dem Digitalisieren des Materials und der Vorbereitung für den Schnitt verbracht. 22 Kassetten Material wurde in den Computer eingeladen, beschriftet, sortiert und aussortiert. Vielen herzlichen Dank an MagicFarm, die uns den FinalCut-Schnittplatz für diese Arbeit zur Verfügung gestellt haben! Auch in der weiteren Postpro werden uns die Profis von Magic unterstützend zur Seite stehen.

Die letzte Woche bestand aus vier vollen Tagen Schnittvorbereitung von morgens bis nachts und zwei Tagen Ton-Anlegen. Aber die Mühe lohnt sich. Nun sitzen wir vor dem Material und der wichtigsten Aufgabe: Aus all den vielen Tapes und Takes einen Film zu machen. Weniger der Schnitt als tatsächlich die von der Kamera zeitweise sehr veränderten Farben werden uns noch einigen Schweiß kosten, aber wir freuen uns auf das Ergebnis. Und auch ihr dürft gespannt sein!

Bleibt schön neugierig,

– Seidene Stille –

Es gibt Neuigkeiten aus dem Bereich Förderungen.

Heute bekamen wir telefonisch von Herrn Schumacher sowie Herrn Dr. Spalleck von der Kulturstiftung Stormarn der Sparkasse Holstein den Bescheid, dass unser Projekt „Seidene Stille“ von ihnen finanziell gefördert wird!

Wir alle sind zum einen unheimlich dankbar, zum anderen aber auch erleichtert, dass uns ein nicht unerheblicher Anteil der Produktionssumme vom Nachdreh abgenommen wird.

Der KUGG e.V. wird uns bei der Abwicklung der Förderung unterstützen, was wir an dieser Stelle selbstverständlich auch dankend erwähnen möchten. Ohne die Hilfe vom KUGG e.V. würde diese Förderung nicht zu Stande kommen können.

Ein großes und herzliches DANKE also an beide.

Außerdem hat der Verein Deutsche Gehörlosen Jugend e.V. einen Artikel über uns veröffentlich. Zu sehen auf der Seite www.gehoerlosen-jugend.de . Ein Blick auf die Seite lohnt sich. Auch für weitere Infos rund um die Gehörlosenjugend.

– Seidene Stille –

Nachdrehrückblick

Jetzt liegen schon wieder zwei Tage seit der letzten Klappe zurück. Zeit also für einen weiteren kleinen Rückblick.

Nachdem die letzten Innenszenen in Oldesloe im Kasten waren, ging es Freitag Mittag nach den gewohnten 5 Stunden Schlaf ans Packen für den Dreh an der Ostsee. Dies erwies sich jedoch als aufwändiger als gedacht, so dass wir erst gegen 16:00 Uhr auf dem Weg waren. Zelt auf dem Campingplatz aufbauen, die „Base“ auf dem Parkplatz errichten und noch schnell vor den letzten Sonnenstrahlen noch eine Szene drehen. Unser Plan: Früh ins Bett und früh zum Sonnenaufgang wieder fit sein. Wenn man aber eine Woche immer gegen 4 Uhr nachts im Bett ist, fällt das Einschlafen um 22:30 Uhr doch eher schwer. André versuchte sich selbst und den Campingplatz in den Schlaf zu singen (wobei sogar ein Nachbarzelt mit einstimmte!), während andere noch einen kleinen Strandspaziergang machten.

Nach einer, dieses mal freiwilligen, kurzen Nacht Drehbeginn um 6 Uhr und das sanfte Licht für eine Nachszene nutzen. Was kreativ und vor allem produktiv anfing, zog sich auch durch den Tag bis zum späten Nachmittag. Wir schafften einige Szenen abzudrehen, bis irgendwann der Akku vom P&S-Adapter streikte und uns somit zu einer Pause zwang. Robert musste aus Hamburg einem Ersatzakku mitbringen. Wieder ein Vorfall, der uns Zeit raubte und so hatte wir abends die traurige Gewissheit, dass wir eine noch ausstehende Szene wegstreichen werden müssen. Die entstandene Freizeit nutzen wird zum Baden, Schlaf nachholen und Sonnenbrand kühlen. Der Tag endete nach 24 Stunden Arbeit wie er begann: Mit einem zauberhaften Sonnenaufgang über dem Meer.

Sonntag war der Tag der Entscheidungen. Auf welche Szene könnten wir verzichten? Welche muss dringend gedreht werden? Wir entschieden uns, die Wasserszene zu drehen. Kassandra und Rafael waren beide flink im Meer, ohne auch nur mit einer Wimper zu zucken. Großer Respekt von uns allen. Der Dreh Unterwasser hingenen musste auf Grund der aufgewühlten See allerdings weggelassen werden. Es blieb also bei einem außergewöhnlichen Blickwinkel an der Wasseroberfläche. Wir wurden mit den letzten Sonnenstrahlen fertig und das Packen zog sich bis um 22:00 Uhr. Mitternacht hatte uns Hamburg und eine Stunde später unser Bett wieder.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Nachdreh für uns alle eine große Erfahrung war: Wir sind an die Grenzen unserer körperlichen und seelischen Belastbarkeit gekommen, haben alles gegeben, ein tolles Team gehabt und doch ein paar Abstriche machen müssen. Unsere Drehplanung war extrem flexibel – das hat es uns vielleicht nicht immer leicht gemacht, dafür hatten wir für den Strandtag am Ende optimale Wetterbedingungen. Jetzt geht es mit dem Film in die Postproduktion, die so einige Arbeit vor sich hat. Mehr dazu im nächsten Bericht.

Ein herzliches DANKE an alle, die uns bei den Drehs so sehr unterstützt haben!!

– Seidene Stille –

Hier noch ein paar Bildeindrücke vom Dreh

Wir holen auf….

Das nächste Update nach kurzen Nächten und langen Drehtagen.

Nach dem aus Wettersicht doch eher katastrophalen ersten Drehtag folgte ein arbeitsreicher Tag in Oldesloe. Wir brauchten wieder eine Weile, bis die Müdigkeit überwunden und der Arbeitsrythmus gefunden hatten. Aber Club-Mate sei dank lief dann die Arbeit doch recht rund. Die Wohnung wurde komplett umgeräumt und als die Nacht anbrach half uns die 2 KW-Lampe von Studio Hamburg um die Nacht zum Tag machen und weiter zu drehen. Für Mittwoch wurde spontan noch eine Drehgenehmigung für die Europapassage beantragt (und sogar ausgestellt!) und auch von Herrn Völckers kam das OK für einen kurzen Dreh im Afrikahaus am Mittwoch.

Dieser Drehtag begann dann recht spät. 12:00 Uhr Treff an der Holzbrücke, ein zügiger Dreh dort, dann weiter zum Afrikahaus. An außergewöhnlichen Locations mangelt es diesem Film nicht und man darf sehr darauf gespannt sein! Es ging weiter Richtung Spitaler Straße und Jungfernstieg wo wir unter den neugierigen Blicken der Passanten noch einige Impressionen für zwei Szenen drehten. Erst um 21:00 Uhr gönnten wir uns die erste richtige Pause mit warmen Essen (Chili a la Mama). So saßen wir 14 unter dem Dach von Karstadt, fröhlich unterhaltend und essend. Rafael bemerkte: „Wir sehen aus wie eine Gruppe Obdachloser!“. Das dachte sich auch ein Herr, der uns dann doch sehr hungrig nach einem Teller fragte und erst später feststellen musst, dass wir weder eine Gruppe junger Christen noch Obdachloser sondern ein Filmteam sind. Glücklich vom leckeren Essen, etwas beschämt über die Verwechslung und irgendwo auch ein wenig aufgeregt verließ er das Motiv. Wir setzten den Dreh unter den beobachtenden Augen der Europapassage-Wachleute fort. Bis um 3:00 Uhr kämpften wir mit Wind, Technik, Regen und unserer Müdigkeit. Kampf gewonnen, traumhafte Bilder bekommen und unser wieder näher ans Soll der Drehwoche gebracht.

Aber der Film ist definitiv den Aufwand und vor allem den wenigen Schlaf wert.

Der Plan für die nächsten Tage: Heute Norderstedt und Bad Oldesloe innen abdrehen, dann morgen bis Sonntag mit Sack und Pack zum Weisenhäuer Stand zum Dreh.

Ansonsten versuchen wir gerade noch die Kamera-Technikleihe einen Tag zu verlängern um die verlorene Zeit vom Montag aufholen zu können. Uns fehlen die Impressionen für die Stadt.

Wir werden weiter berichten und verbleiben mit müden, aber glücklichen Grüßen

– das Filmteam –